Das Finkennest

Kultur in Meran

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Landesfürstliche Burg

Landesfürstliche Burg

Museum in der Galileistraße, wenig entfernt von Lauben und Rathaus, im Herzen der Stadt - Tel. 0473 - 25 03 29.

Elegantes Absteigequartier der Habsburger im 15. und 16. Jahrhundert, ein Juwel der Profanbaukunst mit gotischen Einrichtungsgegenständen aus der Zeit Kaiser Maximilian I. Nach einer alten Urkunde ließ Erzherzog Sigmund der Münzreiche von Österreich die Burg in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts umbauen.

U.a. historische Musikinstrumenten- und Waffensammlung, einer der ältesten gotischen Prunköfen Europas, die Schlafkammer des Landesfürsten.

Öffnungszeiten: nur Jänner u. Februar geschlossen; Di-Sa: 10.00-17.00 Uhr, So und Feiertage: 10.00-13.00 Uhr, Achtung: Mo Ruhetag!

Führungen: auf Anfrage jederzeit, in den Sommermonaten regelmäßig 1x wöchentlich Eintritt: Erwachsene: 2 Euro, Kinder (4-16) und Senioren: 1,50 Euro

Zenoburg

Zenoburg

Ist eine nur teilweise restaurierte Ruine, in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich.

Die Zenoburg wurde auf einem Granitfelsblock erbaut. Unter ihr, in 70 m Tiefe, befindet sich die Passerschlucht. Der Bau des Felsenschlosses entstand in der spätrömischen Zeit und diente der Kontrolle des Eingangs zum Passeiertal. Vermutlich beherbergte die Burg damals römische Legionäre. Der Bergfried mit seinen zwei quadergerahmten Rundbögen und den Doppelbogenfenstern erinnert noch an das ursprüngliche Erscheinungsbild eines Wehrbaus. Erhalten geblieben sind auch die antiken Reliefs mit dem Tiroler Adler und dem Lindenbaum als Hoheitszeichen.

In der dem hl. Zeno geweihten Kapelle - an ihrem Portal "sitzt" der älteste in Stein gemeißelte Tiroler Adler - waren die Gebeine des hl. Valentin (+ 470) und des hl. Korbinian (+ 730) begraben. Vielleicht auch aufgrund dieser ruhmreichen Geschichte galt diese Burg als einer der Lieblingswohnsitze der Grafen von Tirol.

Kaiserin Elisabeth "Sissi"

Sissidenkmal in Meran

Das Denkmal der berühmten Kurgastfrau wurde im Jahre 1903 errichtet und befindet sich im Grün der Sommerpromenade in der Nähe der Postbrücke. Die österreichische Kaiserin war ab 1870 mehrere Male zu Gast in Meran und hat damit erheblich zur Berühmtheit des Kurorts beigetragen.

Dr. Franz Tappeiner

Der Meraner Kurarzt, vielseitige Wissenschaftler und kluge Tourismusfachmann (1816 in Laas/Vinschgau geb.) war für die Errichtung des berühmten Tappeinerweges verantwortlich (1893) und schenkte diesen der Stadt. Eben an diesem Weg wurde seine Büste errichtet.

Beda Weber

Die Büste des Meraner Benediktinerpaters und Heimatschriftstellers wurde 1907 auf der Gilfpromenade errichtet. U.a. war er Autor des ersten Meraner Reiseführers 1845 "Meran und seine Umgebung".

Oscar Freiherr von Redwitz

Die Marmorbüste des Freiherren und Schriftstellers steht seit dem Jahr 1894 im Schillerpark von Obermais. Von 1872 bis kurz vor seinem Tode 1891 lebte er auf dem gegenüber dem Park liegenden Schillerhof, einem der Mittelpunkte geistigen Lebens der Stadt um diese Zeit.

 
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